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TERMINE:

23. Mai, Rathausplatz 13 h
«LANGE TAFEL»
www.langetafel.at

12. Juni, Mariahilfer Kirche, Mariahilfer Str. Ecke Barnabitengasse 18.30 h
«KUNST MIT 6»
www.mariahilf.wien.at





Fotos: Julia Geiter
www.juliageiter.com

 

15. November 2016
Sitztanzen im Theater am Spittelberg

Es gibt wenige Bühnen in der Wienerstadt die der «Sandler-Chor» noch nicht besungen hat, neulich kam auch das Theater am Spittelberg an die Reihe. Im Sechserpack wurde ein Greatest-Hits-Programm aus 16 Jahren Stimmgewitter geboten: «Marschmusik für's Herz!» Der Höhepunkt war natürlich die Präsentation des aktuellen Mini-Albums «Es tröpföt aum Asphoit» gemeinsam mit Thomas Gehringer und Band. Dazwischen gab es Anleitungen im Fach Sitztanzen, Chorsingen für Jung und Alt und Rufschädigung in Form von Polonaise-Tanzen. Im Finale zelebrierte das Stimmgewitter in gewohnter Manier Punkrock 50 plus! Die Bühnen-Publikum-Kluft wurde überwunden und in Augenhöhe gemeinsam gebrüllt: «Wir sind alles Schmankerl der Schöpfung»!

ps: Danke! Ihr wart bezaubernd!


 

01. November 2016
«Es tröpföt aum Asphoit»

Die Werkskapelle der Straßenzeitung Augustin präsentiert einen neuen Tonträger.

1
. Keine Angst/Angst feat. Hansi Lang
2. Daham
3. Bankerl

bestellen per E-Mail

CD 6,- Euro (plus 2,- Euro Versand/Inland)

06. Jänner 2015
Neus Stimmgewitter Video zur aktuellen Vinyl Single!
«Geh in Oasch» - Video




Das Stimmgewitter rockt den
Optiker in Eisenstadt
Fotos: Mauch/Tiefenbacher

18. November 2014
Großes Remmidemmi beim Eisenstädter Optik-Greißler Jö Schau

Viele sind gekommen, obwohl im Patschenkino gerade die eigene Nationalmannschaft gegen jene aus Brasilien kickte. «Stimmgewitter schlägt Fußball zu Null», so ein Gast. Das Stimmgewitter bedankte sich mit einer ausufernden Show: Mit Alles und Extra Scharf! Ein großer Abend - der Hömal feierte auf der Bühne seinen Geburtstag, der Thomas Pronai ist gekommen um mit dem Stimmgewitter die gemeinsame Vinyl-Single zu präsentieren, der Optiker- und Augen-Meister führte ein grandiose Polonaise an, bei den letzten beiden Songs erhöhte das Stimmgewitter seine Frauenquote und schmetterte in einer Stimmgewitter-Extended-Version den Ton Steine Scherben-Klassiker «Die letzte Schlacht»! ... «gewinnen wir», eh klar und der ORF war auch da.




Das Stimmgewitter & Bo Candy &
His Broken Hearts präsentieren
ihr neues gemeinsames Werk
Fotos: Stella

 

11. November 2014
«Halt dich an deiner Liebe fest» live Präsentation @ Chelsea

Sowieso, mit „Fasching“ können Sie mich, ganz ohne Verkleidung, jagen. Also nicht der schlechteste Umstand, dass zu dessen kalendarischer Eröffnung etwas ist, was immer bestes Entertainment und emotionale Spitzenagitation (Seelenstreicheleinheiten galore!) verspricht, nämlich eine Live-Manifestation des besten Chors weltweit, mit neuer Single! Zusätzlicher Bonus der Auftritt einer der aller-allerbesten heimischen Bands.

Der beste Sohn der Welt hatte ein Einsehen und ließ den vergnügungssüchtigen Vater aus dem Haus, betreut von einer Frau, für die Mensch eine „Sache“ wie „Liebe“ erfinden müsste, würde sie sie nicht leben. Die beste Tochter der Welt schaute auch noch im Chelsea vorbei und feierte den schlicht triumphalem Auftritt des Stimmgewitters mit dem Vater, der sich ob dieser geilen Musik wieder einmal fühlen durfte wie ein Bub, dahingehend, dass bei einem Auftritt des Stimmgewitters Augustin die Welt für eine Stunde zu einem weit offenen Platz voller Möglichkeiten für ein geiles, wildes, gerechtes Leben für alle wird.

Ernstl, Heidi, Hömal, Johann, Mario, Martin, Oskar und Riki waren in großer Form, allesamt gut bei Stimme und in großzügigster musikalischer Geber_innen-Laune mit einem Set voller Highlights aus dem bisherigen Schaffen. Das hoch motivierte Publikum bekam brillante Anarcho-Schlager, „Kitsch & Revo“ und Glanzsücke von „Übers Meer“, allesamt von Spielertrainer Mario eloquent und launig moderiert – fast ohne „Zuweitführungen“ ...

Ein spezielles Schmankerl (der Schöpfung) schließlich die beiden Lieder der neuen, bei Konkord erschienenen Single, wie im Studio so auch heute auf der Chelsea-Bühne zelebriert mit den Musiker_innen von Bo Candy & His Broken Hearts. „Geh in Oasch“ aus der Feder von Georg Danzer und „Halt Dich an Deiner Liebe fest“ von Ton Steine Scherben/Rio Reiser. Beinharte Agnostiker_innen und Atheist_innen wurden während dieser Sternstunde belauscht, wie sie am Tresen beim Schnaps darüber sinnierten, dass jetzt wohl Schurli und Rio an einem noch besseren Platz beginnen gemeinsam Lieder für das Stimmgewitter zu schreiben ...

An eben diesem Platz begann dann wohl auch good ole Adorno seinen Sager über „das Richtige“ „im Falschen“ (das es nicht gibt) zu überdenken, als der Schreiber dieser Zeilen mit sanftem Druck an die Spitze einer Polonaise gehievt wurde, die sich dann vielmenschig durch das Gürtellokal schlängelte. Zur Belohnung durfte ich dann bei der besten Band der Welt (mit The Clash, Bad Brains und Fugazi) mitsingen, was noch einmal viel schöner wurde, als ganz viele Menschen die letzten beiden Lieder auf der Bühne mitsangen. Wir sollten alle viel öfter die Erfahrung machen dürfen, eine Stimme in einem Chor von lauter Gleichen, die allesamt „anders“ sind, zu sein.

(Dass Bo Candy & His Broken Hearts dannach den künstlerischen Glam in den Bluesrock zurückbrachten, konnte ich nur mehr teilweise miterleben, der Sohn musste am nächsten Tag um 8 Uhr – warum eigentlich, zum Kuckuck? – in der Schule sein.)
(Rainer Krispel)

 

November 2014
«aufglegt» Neues vom Stimmgewitter bei Radio Augustin.

Sendung nachhören: http://cba.fro.at/274521


«Liebe & Oasch» neues
Stimmgewitter-Vinyl
erschienen bei Konkord
Illu: Carla Müller

 

November 2014
«Songs about Liebe & Oasch»

Wir hören zwei Lieder, Interpretationen von Georg Danzers «Geh in Oasch» und das von Ton Steine Scherben bekannte «Halt dich an deiner Liebe fest». Diese an sich schon wunderbaren Stücke gehen, von der Band BO CANDY & HIS BROKEN HEARTS mit dem STIMMGEWITTER AUGUSTIN arrangiert und eingespielt, leicht, aber mit Nachdruck in Ohren und Herzen.

Dort nisten sich die Songs – mit der für das STIMMGEWITTER so charakteristischen Inbrunst gesungen – ein als launige, garantiert esoterikfreie Energiespender und Alltags-Mantras in unserer zunehmend aus dem Ruder laufenden Dauerkrisenwelt. Souverän drehen sich die beiden Seiten dieser analog eingespielten Vinylsingle um die Liebe und den Hass; und geben den Startschuss für eine auf fünf 7″ angelegte Serie über diese beiden Grundfesten der menschlichen Emotionen.
(Konkord)

 

ARTIST: Stimmgewitter Augustin und Bo Candy & His Broken Hearts
TITEL: «Halt dich an deiner Liebe fest»/«Geh in Oasch»
FORMAT: 7" Vinyl Single
LABEL: Konkord

bestellen per E-Mail

Vinyl 10,- Euro (plus 2,- Euro Versand/Inland)


... so geht Revo ...
Foto: Christian Znopp



Donnerstag, 12. September 2013
So geht Revo! Mister Uhudla, Max Wachter, feierte die 100ste Uhudla-Ausgabe mit vielen Freunden & Gästen im Chelsea

Wer Max Wachter – umgangssprachlich der Uhudla-Max – kennt, der kennt auch seine ausufernden Feste. Da bleibt niemand auf den Beinen. So auch diesmal.
Der Uhudla, Österreichs älteste Straßenzeitung, und sein Erfinder Max luden Freund_innen und Wegbegleiter_innen ins Chelsea zur großen Sause.
Von der Bühne gratulierten Hozan Qamber & Band, Chris 4er Peterka, das Stimmgewitter Augustin, Fritz Nußböck & Sigi Maron, Bolschoi Beat und die Grenzgasse 8.
Ein Höhepunkt (siehe Fotos) von vielen: Max als Special Guest das Stimmgewitters schreit der kapitalistischen Welt ihre Zukunft ins Gesicht: «Die letzte Schlacht gewinnen wiiiir!»

Stimmgewitter @ Feinkost/Leipzig

Sonntag, 16. Juni 2013
Die Wellen schwemmten das Stimmgewitter erneut in den ehemals sozilistischen Teil Deutschlands

Touroperator Hensch vom Leipziger Punkchor «Der Chor» gibt letzte Instruktionen (Foto) wie die ehemalige DDR-Dosenfabrik zu rocken ist. Noch sind die Sitzreihen ausschließlich vom Stimmgewitter aus Wien belegt, das sollte sich in der nächsten halben Stunde noch gewaltig ändern.
Die kleine aber feine Ost-Tour des Stimmgewitters entwickelte sich zu einem ebenfalls kleinen aber feinen Triumphzug. Stadien wurden keine gerockt, dafür das wunderbare linke Literatencafe «rumbalotte continua» in Berlin Prenzlauer Berg, tags darauf der ebenfalls formidable «Club Hanseat» im idyllischen Städtchen Salzwedel und zuletzt die unbeschreibliche «Feinkost» in der Leipziger Karl-Liebknecht-Straße. 1.000 Dank an alle die zum Gelingen beigetragen haben. Für den Rest der Welt: Völker hört die Signale und tanzt das Stimmgewitter!

 





Stimmgewitter & Freund_innen
feiern ihren gemeinsamen
neuen Tonträger «ÜbersMeer»

Fotos: Helena



Donnerstag, 22. November 2012
"Übers Meer " - CD/Vinyl-Präsentation @ Chelsea

Mein Freund, ein grüner Bezirksrat, hüpfte höher als die Girls, die unmittelbar vor der Bühne tanzten. Die extatischen Girls könnten seine Töchter sein. Übrigens könnten sie meine Enkelinnen sein. Das unterstreicht, was für eine integrative Power das Stimmgewitter Augustin hat. Drei Generationen im Chelsea, wo das Dreamteam des Augustin das neue Album «Übers Meer» präsentierte.
Welcher begnadete Regisseur oder welche begnadete Regisseurin hat für die Liturgie dieser Nacht gesorgt? Bei dieser Liste von musikalischen Gästen – Bulbul, First Fatal Kiss, T. Kantine Pronai, Vera Kropf, Seven Sioux, Sex James – einen stimmigen Rhythmus in das dreieinhalbstündige Programm zu bringen, muss gar nicht so leicht gewesen sein.
Mein Favorit auf dem neuen Album ist der Brecht/Weill-Hit «Seeräuber-Jenny». Ich hab ja den Entstehungsprozess des neuen Albums mitverfolgt. Bin einmal eingeladen worden, etwas über die Dreigroschenoper und zu den Hintergründen und Bedeutungen des Songs zu sagen. Mein Eindruck war, dass die Leute vom Stimmgewitter sich schwer tun würden, einen Zugang zu dem Text zu finden. Können sich Männer mit einer Kellnerin identifizieren, die davon träumt, dass eines Tages ein Schiff kommen wird, dessen Besatzung die ganze beschissene Stadt, in der sie nur gedemütigt worden ist, ausrottet? Und dass dann das Schiff mit 50 Kanonen an Bord mit ihr entschwindet? Außerdem wusste ich von der hohen Latte, die in diesem Zusammenhang von Jelena Popržan und ihrem „Catch-Pop String-Strong“-Orchester gelegt worden ist. Jelena singt die Ballade aus der Dreigroschenoper auf eine Weise, bei der ich die Gänsehaut kriege.
Beim Konzert im Chelsea hab ich ein schlechtes Gewissen gekriegt. Ich habe die Truppe unterschätzt. Was das Stimmgewitter mit der Jenny macht, ist großartig. Wien muss doch so etwas wie eine Musikhauptstadt sein, denn wo sonst kann man erleben, dass in einem Jahr gleich zwei grenzgeniale Neuinterpretationen des Brecht-Songs auf den Markt kommen?
R.S.

 

November 2012
Stimmgewitter @ Radio Augustin

Ein Radio-Beitrag von Aurelia Wusch über das neue Stimmgewitter Album "Übers Meer".
http://cba.fro.at/66391




«entCHORkt» am
Gieszer 16 Straßenfest
Fotos: Mario Lang

Samstag, 19. März 2012
"entCHORkt" - ein Punk-Chor Remmidemmi in Leipzig

Leipzig ist anders. Eine Einladung zu einem Straßenfest im Stadtteil Plagwitz bringt die Stimmgewitter-Crew ins Staunen: Der Verfall der ehemals «volkseigenen» Industrie der Ex-DDR-Stadt hat zu Armut in der Stadtkassa, andererseits aber zu einer aus Wiener Perspektive unvorstellbaren Quantität an unkontrollierten Freiräumen für subkulturelle Lebensweisen gebracht. So gesehen ist das Stimmgewitter beim Ersten Plagwitzer Chor-Festival sozusagen die Stimme aus der Provinz.
 
Wildernd in Sachen Urheberrecht, transportieren Plagwitzer Anarchist_innen selbst in der Pipi Langstrumpf-Melodie verbalradikale Ablehnung des Systems und seiner Bodyguards: «Wir haben ein Haus / instandbesetztes Haus / den Peter und den Pitt / die schauen nur zum Fester raus / Wir haben ein Haus / den Peter und den Pitt / der jeder Bullensau / mal kräftig in die Fresse tritt.» Den Refrain singt das einschlägige Publikum (leider beschränkt es sich zu mehr als 90-Prozent auf die jungen Autonomen; älteres Anrainerpublikum fällt hier nicht auf) unisono mit: «… Molli hier, Molli da, Molli hoppsassa…».
 
Es handelt sich um ein Heimspiel des fünfzehnköpfigen Leipziger Chors namens «Der Chor», dessen Mitglieder zu einem der mit Leidenschaft intervenierenden Polit-Kollektive des Subkultur-viertels Plagwitz zählen. Sie richten in der Zschocherschen Straße ein dreistöckiges Wohnhaus her, sie betreiben ein Jugendkultur-zentrum in einer ehemaligen Industrieanlage in der Gießerstraße; sie haben für das Erste Plagwitzer Chorfestival die Leipziger Punkchor-Konkurrenz, den «Bestausehendsten Chor» eingeladen, dazu auch die «Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot» aus Berlin und eben die Aushängeschilder des Wiener Augustin. Diesen ist ja eine spielerische Radikalität ebenfalls nicht fremd; als das Stimmgewitter sein Programm wie immer mit dem «Ton, Steine, Scherben»-Klassiker «Die letzte Schlacht» beendet, breitet sich tiefe Zufriedenheit in den Antlitzen er Zuhörer_innen aus. (Robert Sommer)

Noch ein AHA-Erlebnis der «Provinzler» aus der Reinprechtsdorfer Straße: Sämtliche Konzertveranstalter, mit denen sie es bisher zu tun hatten, befleißigten sich einer erbärmlicheren Zeitdisziplin als die vermeintlichen «Chaoten» aus Leipzig.

Die Gewittrigen genießen die vertrauensselige Gastfreundschaft der Hausgemeinschaft Zschochersche Straße 68, die den staunenden Wiener_innen die Wohnungen der gerade in der Welt herummonadisierenden Mitbewohner_innen gratis überlassen hat.

 

 

29. März 2012
NEUes Video: Ein Stimmgewitter Kurzporträt aufgezeichnet im Dezember 2011 im Rahmen des musikalsichen Adventkalenders.

Stimmgewitter rockt

«Käptn» Hans Kratky
Foto: Hans Ringhofer


13. Februar 2012
Hans Kratky (1947
- 2012)

"Käptn Bumba ging von Bord"

ein Nachruf von Robert Sommer


Unsereinen passiert das nur im Traum: dass man als Tourist_in aus Wien auf der Reeperbahn dahinschlendert – und mehrmals erkannt wird: "Du bist doch der vom Augustin!" Für Hans Kratky, Original des "Stimmgewitter Augustin", war Hamburg aus einem anderen Grund Traumstadt: Es zog ihn zur See. "Käptn Bumba", wie man ihn zwischen Nordsee und dem Wulkabecken nannte, ist von einer Welle, die seinem Herzen zu heftig war, von Bord gefegt worden.

Abseits der Seemannswelt nannte man ihn schlicht Kratky, man ließ den Vornamen weg, wohl weil dessen Vorname im Kontrast zur bizarren Persönlichkeit dieses Augustin-Urgesteins stand. 1996 stieß er zum Augustin.

Kratky, der paradoxerweise an einem Dreizehnten starb, nachdem er als Aktivist der meisten F13-Aktionen,die volksdümmliche Bedeutung der Zahl Dreizehn verlachte, hinterlässt eine Trauergemeinde, die in drei konzentrischen Kreisen angeordnet ist. Der äußere sind die Männer und Frauen des Augustin-Gesamtprojekts, der zweite die erschütterten Kolleg_innen vom Stimmgewitter, der innerste seine Frau Maria, in diesen Tagen die traurigste Frau der Stadt.

In der Livemusikabteilung des Augustin, im "Stimmgewitter", blühte Kratkys Originalität endgültig auf. Den Punk-Partnern des "Stimmgewitters", der Linzer Band "Seven Sioux", und nicht nur ihnen, fiel ein mathematisches Paradoxon auf: der "Gesangsverein" wäre ohne den Kratky, der nominell zehn Prozent der Gewitterbarden darstellt, eine halbe Sache.

Unzählig sind die Anekdoten, die seine Gesangskolleg_innen ab nun erzählen, wenn sie Backstage jedesmal nach einem Konzert realisieren, dass vorhin einer gefehlt hat:
Mario: "Keiner konnte die Augen so rollen lassen wie er, wenn der beim Bambis-Schlager 'Nur ein Bild von Dir' mit ernster Mine durch den Bilderrahmen äugte. Auch wenn das Publikum
und selbst das Stimmgewitter sich haltlos zerkugelten, ihm kam nie ein Lacher aus." Martin: "Dass er auf der Bühne den Käptn darstellte brachte uns indirekt auf die Idee ein Album mit Seemannslieder aufzunehmen. 'Über's Meer' wird unsere nächste Platte heißen." Riki: "Manchmal war es nervend, aber dann auch wieder schön: Wenn wir auf Tour waren, kurz nach dem Knoten Steinhäusel hat er das erste Mal die Maria angerufen und wahrscheinlich war er der einzige von uns, der jeden Tag mit seiner Frau telefoniert hat. Ein 'ich hab dich lieb' kam in jedem Gespräch vor. Und das nach 37 Jahren Ehe."

Und nochmals Mario: "Einmal hat die Maria den Hans während eines Auftritts (Linz) angerufen, der Hans hat ganz selbstverständlich abgehoben und gesagt 'wir singen gerade' – im selben Moment löste sich unser Stimmgewitter-Transparent von der Wand und setzte dem Auftritt einen skurrilen Schlußpunkt. Seine Lieblingsstation auf diversen Touren war immer Linz, weniger wegen der Stadt, mehr wegen dem 'Leberkäs-Pepi', einer Linzer Institution." Riki: "Ebenfalls in Linz: wir haben wieder einmal in der Kapu geschlafen, und der Hömal war frische Semmeln holen. Das dauerte etwas länger als erwartet. Als Hömal endlich mit den Frühstückssemmerln kam, lautete der legendär gewordene Hansi-Sager: 'Wenn i di uman Tod schick, daun leb i ewich'."






Die drei Konstanten einer Tour:
..x, ....s & R...'n'R...


20. - 31. Oktober 2011
"Die Schmankerl auf Deutschland-Tour"

8 Menschen (6 Männer/2 Frauen).
12 Tage auf Achse.
6 Auftritte.
3.600 gefahrene Kilometer.

Stationen: Dornbirn, Trier, Hamburg, Berlin, Weimar, Erfurt, Berlin, Leipzig.
Bester Auftritt: Alle.
Größter Erfolg: Sogar Anja tanzte! (Erfurt)
Meisten Menschen auf einer Bühne: Zusammen mit der Bolschewistischen Kurkapelle waren wir 28. (Berlin/Wabe)
Treueste Fans/Besucher: Monika & Elvira aus München, sowie die Gruppe Ja, Panik (jeweils zwei Konzerte).
Beste Geschichte: Ein Sänger wollte eine Dame auf einen Drink einladen und wurde mit Begleitschutz in der Jugendherberge abgegeben. (Hamburg/Reeperbahn)
Beste Wuchtl: O sagt zu E: "Bohr dir ein Loch in den Kopf, dann kommt Licht ins Dunkel."
Unfreundlichstes Wort: Papperlapapp
Beste Zusammenfassung: "Die Höhepunkte der Freude haben die Mühen der Ebene sichtbar überragt!" (Hömal)

Die Schmankerl der Schöpfung
von No Means No

Foto: Mario Lang

Dienstag, 26. April 2011
Die "SCHMANKERL DER SCHÖPFUNG"
meinen "No Means No "

Wieder einmal durften die "Schmankerl der Schöpfung" (Stimmgewitter Augustin + Seven Sioux) für ein großes Kalieber eröffnen. Diesmal waren es No Means No. Unabhängige Beobachter berichteten von einem großen Abend.

Die Schmankerl feiern den
neuen 20er-Kalenmder
im Innsbrucker p.m.k.

Foto: Monika Ben Amara


 

21. - 31. Oktober 2010
Come Together: 8 x Stimmgewitter + 3 x Sioux = Schmankerl der Schöpfung : Österreich

Punkgroßvater Rainer Krispel hatte zu tun, er vollendete gerade seinen ersten Punkrockroman ("Im Sommer als Joe Strummer kam"). Es hat trotzdem funktioniert und wie! Linz, Steyr (+Krispel) Graz, Innsbruck und Feldkirch (–Krispel).

 

Stimmgewitter @ Hamburg

13. - 20. Oktober 2010
Durch Ost und West in Germany

"Einzigartig im herkömmlichen Musikzirkus! Die Ösi-Sandler-
Band Stimmgewitter Augustin revoluzzt die Kirchen und verkitscht die Szene-Kneipen. Staunend miterlebt in Leipzig, Hamburg und in Berlin. Gestreckte Abeiterfäuste in heiligen Hallen und eine polonaisetanzende Untergrundszene. ..."
(Die andere Welt)

Multi-Geburtstag @ Flex
Foto: M. Blaszczuk

Mittwoch, 06. Oktober 2010
Zusammen sind wir Dreißig!

15 Jahre Zeitung Augustin.
10 Jahre Stimmgewitter Augustin.
5 Jahre TV Augustin.
Alle unsere Lieblingsbands sind gekommen:
Ja,Panik, Kollegium Kalksburg, First Fatal Kiss ...
Das Flex war voll, der Durst war groß, das Fest war ...
das würde jetzt zu weit führen. Dank an Alle.


Jello Biafra & seine Jünger
Fotos: Mario Lang


Sonntag, 04. Juli 2010
"SCHMANKERL DER SCHÖPFUNG" meets "JELLO BIAFRA"

In der Wiener Arena vor Jello Biafra, dem ehemaligen Sänger der Dead Kennedys und verdienten Alternative Tentacles-Labelbetreiber zu spielen ist einfach ein Traum-Gig. Geiler Kontext, geile Bühne, geiler Sound, glänzend – trotz urlaubs- und krankheitsbedingter Ausfälle – disponierte SCHMANKERL und ein Publikum, dass sich anders als bestimmte Medien (hallo FM4!) trotz
"Sonntag" und "Hitze" (yeah!) vorbehaltslos und nachhaltig auf eine
"
Vorband" eingelassen hat – wie schön kann Musik machen sein? Einzig der AUGUSTIN-Fotoapparat musste draußen bleiben und so ist diese Sternstunde undokumentiert geblieben …
Egal, Jello Biafra mit seiner neuen Band THE GUANTANAMO SCHOOL OF MEDICINE ist definitiv seinerseits ein Schmankerl der Schöpfung – wie auch seine Musiker wie Andrew Weiss (Rollins Band/Ween) oder Ralph Spight (Victims Family). Wenn der 52-jährige Biafra sich ins Zeug legt und ein Mantra wie
"I Won´t Give Up" zelebriert hat das einfach Klasse und Wucht, bei Kennedys-Klassikern wie "Holiday In Cambodia" oder "Moon Over Marin" (erschreckend aktuell: "another tanker´s hits the rocks" – aus dem Jahr 1982!) wurden sogar ältere SEVEN SIOUX-Mitglieder im "Mosh-Pit" gesichtet. Von nun an ist der Sonntag der Tag des Biafra!

 



«Schmankerl der Schöpfung»
Präsentation @ Flex
Fotos: Jürgen Mauch

Mittwoch, 19. Mai 2010
Live & Zusammen: STIMMGEWITTER AUGUSTIN & SEVEN SIOUX =
"SCHMANKERL DER SCHÖPFUNG" - CD-Präsentation

Einen Tonträger zu machen hat durchaus bizarre Aspekte – mensch verbringt (viel) Zeit in Studios und Foto-Locations (ok, Kaffeehäusern), überlegt sich wie was genau ausschauen soll respektive vertraut die unausgegorenen Ideen dazu Menschen an, die dafür Kompetenzen und Seelen haben (Andi Dvorak, Andi Ehrenberger, Michaela Riess), sorgt für Austro Mechana-Freistellungen, bestellt Tonträger und noch so einiges mehr. So geschehen im Fall von SCHMANKERL DER SCHÖPFUNG, dem ersten gemeinsamen 6-Song-(Mini)Album von STIMMGEWITTER AUGUSTIN & SEVEN SIOUX. Die Cd ging über die AUGUSTIN-KolporteurInnen weg wie warme Semmeln, als sich einen Tag vor der offiziellen Livepräsentation das Vinyl (the real thing!) einstellte. Die Freude war gross, die Herren Lang und Krispel erschienen trotzdem kaum gezeichnet zur Konzertpräsentation im Wiener Flex – eine gewisse Frau Wusch kappte die Alkoholzufuhr eh schon knapp nach Mitternacht …
Von der Flex-Technik und Flex-Seele Peter aufs Beste betreut liefen die AkteurInnen kollektiv (und voller innerere Bereitschaft) zu Höchstform auf. Gleiche unter Gleichen: Ursula Krispel, die an diesem Abend ihr Live-Debüt gab, sehr super auch der Gastauftritt von Janie J Jones aka Peter Hein, der
"I Fought The Law" zusätzlichen Nachdruck verlieh. Der Sage nach sind manche SCHMANKERL in den frühen Morgenstunden nach Hause geschwommen respektive verdattert im Hafen von Bratislava aufgewacht ...

 




Aufnahmesession zu
«Schmankerl der Schöpfung»

Montag/Dienstag, 22./23. Februar 2010
Schmankerl der Schöpfung im Studio ...

Rock´n´Roll- oder gar Punkbands gelten weithin als unpünktlich. Nach dem Stimmgewitter hingegen kann mensch die Uhr stellen! Wenn es Abfahrt um 8 Uhr 30 heisst, dann sind alle sieben StimmgewittlerInnen um eben diese Uhrzeit am letzten Februar-Montag ready to ride im gemieteten Bandbus. Selbst Seven Sioux-Mitreisender Krispel schnitt sich von dieser Pünktlichkeit ein Eckerl ab und so ging es rasch auf eine recht ereignislose Fahrt in die Goon Studios am Linzer Pöstlingberg. Einzig Oskar´s Navi wollte das Stimmgewitter konsequent vom rechten Weg – der Autobahn – abbringen. Never trust a Navi und so war die musikalische Reisegemeinde bald am Ausflugsberg über der gewesenen Kulturhauptstadt angekommen, genoss die umwerfende Aussicht und akklimatisierte sich, während Studio-Wizzard Phil Sicko / Darth Fader letzte Vorbereitungen traf. Austrainiert bis in die Stimmbandspitzen sang das Simmgewitter dann die 6 Songs von "Schmankerl der Schöpfung" in nicht einmal drei Stunden ein, um Tags darauf – dazwischen wurde das Stimmgewitter-HQ Linz, die Kapu bezogen – noch einige wenige Overdubs und zusätzliche Takes einzusingen. Genosse Krispel krächzte dann das Seinige auf Band, zum Glück singend unterstützt von Mutter Krispel, allein deren Darbietung konnte dem furiosen Stimmgewitter Paroli bieten. Der zweite Abend klang in der Kapu aus, wo die Seven Siouxs Horst und Peter ein wahres Festmahl – wenn zwei dem Vegetarismus zugeneigte Menschen Leberkäse einkaufen hat das mit Liebe zu tun – bereitet hatten, Genosse Peter spielt nicht nur einen meanen Bass, er führt auch einen souveränen Kochlöffel, wie sein vegetarischer Auflauf bewies. Beim Erarbeiten einer möglichen Setlist der gemeinsamen Konzerte zur Präsentation von "Schmankerl der Schöpfung" gingen die Emotionen hoch, das Ergebnis wird sich allerdings definitiv hören – und sehen – lassen können! Zumal sich bei allen Beteiligten schlussendlich eine grundsätzliche und große innere Bereitschaft einstellte – wozu auch immer!
(Gustav Grant)

 

Die Walfischfamilie: Uli, Micky,
Seven Sioux & Stimmgewitter


Freitag/Samstag, 13./14. November 2009
STIMMGEWITTER über Deutschland die 2te ...

... des Stimmgewitters 2. Deutschland-Ausflug: Ins Gloria-Theater in Regensburg verirrten sich gerade mal 10 Gäste, die Damen & Herren des Stimmgewitters trugen es mit Fassung, rockten wie für 1000 und gewannen die anwesenden Herzen. Tags d'rauf bei der FREIeBÜRGER-Party im Freiburger Walfisch war die Hütte voll. Bernadette La Hengst, das Stimmgewitter und Seven Sioux liefen, auch dank des enthusiastischen Publikums, zur Bestform auf. Gefeiert wurde dieser Triumpf bis in die Morgenstunden! Der Tag danach? Gezeichnet aber überglücklich!


www.donaustrudl.de
www.frei-e-buerger.de

walfisch-freiburg.de

Ja, Panik im «Bergwerk»

Sonntag, 25. Oktober 2009
STIMMGEWITTER, LUISE POP & JA, PANIK im Bergwerk

Eines zuerst: Es war ein großer Abend. Und wer glaubt das Burgenland hat keine Berge, der sollte mal vom Bahnhof zur wunderschönen Jugendherberge Neusiedl wandern. 500 Jahre (so alt ist das Stimmgewitter insgesamt) kämpften sich hinauf, um in einem der wahrscheinlich schönsten Clubs des Landes für die wahrscheinlich beste Band des Landes den Abend zu eröffnen. Nach dem Stimmgewitter spielten die wunderbaren Luise Pop (zusammen wurde die Gemeinschaftsarbeit für die neue Stimmgewitter CD, eine Neuinterpretation des Nena-Hits "Leuchtturm" live präsentiert) bevor Ja, Panik (rockten mit dem Stimmgewitter den Ricky Shane Klassiker "Ich sprenge alle Ketten") dem Abend die Krone aufsetzten. Danke Bergwerk. Danke Luise Pop. Danke Ja,Panik.

Stimmgewitter/Texta-Bigband
Foto: Susanne Mühlbacher

Samstag, 19. September 2009
"STIMMGEWITTER & SEVEN SIOUX & TEXTA"
- ein Spätsommertraum in Alt-Urfar

die Schmankerl der Schöpfung (so auch der Titel einer neuen Stimmgewitter/
Seven Sioux Coproduktion) versammelten sich in Alt-Urfar, gleich nebst der Donau, bei Kaiserwetter auf einer Bühne. Zuerst beschwor das Stimmgewitter wie immer Kitsch & Revolution. Beim "Einheitsfrontlied" (der Brecht/Eisler Nummer im Texta-Gewand) gesellten sich die Texta Buben dazu, bevor der Punk Nachwuchs aus Linz, Seven Sioux, die Bühne stürmten. Im großen Finale stieg Peter Donke ein und sprengte gemeinsam mit Stimmgewitter & Seven Sioux alle Ketten.

Best Of Publikum
@ Bock Ma's


Samstag, 29. August 2009
"STIMMGEWITTER & SEVEN SIOUX" beim Bock Ma's Festival

In einer Nacht- und Nebel-Aktion in der KAPU in Linz studierten das Stimmgewitter und Seven Sioux noch g'schwind zwei neue Nummern ein, die am Bock Ma's Festival präsentiert werden sollten. Ob's geklappt hat? Sehen sie selbst, das nebenstehende Foto sagt alles. Stimmgewitter & Seven Sioux zusammen sind eine Macht. Doch die wahren Helden des Abends waren das Publikum und die Veranstalter. DANKE! ihr ward bezaubernd.


bockmas.at

Forever Polonaise!

Samstag, 14. Februar 2009
"SIMMGEWITTER" über Freiburg (D)

Hardcoreschmalz & Polonaise tanzen, kann das zusammengehen? Es kann. Beim ersten Stimmgewitter-Gastspiel außerhalb des Landes verformte sich das anwesende Publikum zum Schlangentanz. Eingeladen nach Freiburg wurde das Stimmgewitter von Bernadette La Hengst die in Zusammenarbeit mit dem Theater Freiburg die "Bettleroper" aufführte. Beim Finale fanden sich sowohl das Stimmgewitter, der Freiburger Bettlerchor als auch Bernadette La Hengst auf der Bühne wieder. Ein großes Ensemble. Ein großer Abend.


Punk-Meister Krispel
& Stimmgewitter @ Shelter

Donnerstag, 08. Mai 2008
Single-Präsentations-Raudau im Shelter

"Zusammen sind wir 500 Jahre alt", pflegt Mario, Stimmgewitter-Schmähführer, bei fast jedem Auftritt dem Publikum mitzuteilen. "Damit sind wir die älteste Punkrockgruppe der Welt."  Ersteres scheint leicht übertrieben zu sein, letzteres könnte der Wahrheit ziemlich nahe kommen, bzw. es ist die Wahrheit, bis zum Beweis, dass noch betagtere Aktivisten des Hardcore auf den Bühnen der Welt junges Publikum staunen lassen. Letztere begleiteten im Shelter – wo die angekündigte Single tatsächlich präsentiert werden konnte, nach ihrem eigenen Programm ihre Punkpartner von Seven Sioux. Vier Songs lang konnten die geschundenen Körper der Augustiner das Tempo der superdynamischen Anti-Performance der Kollegen vom Stamme der Sioux mithalten: Neben den beiden auf die Vinylscheibe gepressten Nummern wurde gemeinsam "Wir sprengen alle Ketten" in der Willi Warma-Version und "Die letzte Schlacht gewinnen wir" von Ton Steine Scherben in das Publikum geschleudert.

 

Revoluzzen in Graz
Foto: Klaus Hammer


Donnerstag, 01. Mai 2008
"Vorwärts & nicht vergessen" - Stimmgewitter rockt KP-Graz

Ein "Tag der Arbeit" wie man ihn sich wünscht! Kaum in Graz angekommen, fanden wir uns auf der Bühne wieder. Kaum auf der Bühne, verwandelte sich der Distress in Eustress. Die GenossInnen outeten sich als nicht sattelfest bei den Arbeiterliedern, glänzten aber bei den Schlager-Texten. Der geforderte Musikerschnaps unsererseits entpuppte sich als Flasche Selbstgebrannter. Am Ende des Festes sangen wir mit den GenossInnen weiter, tranken die Schnapsflasche leer, und verabschiedeten uns mit gefüllten Bäuchen und Herzen. Glückwunsch zu diesem wirklich gelungenen "Tag der Arbeit"!

 


Stimmgewitter-Premiere
@ Chelsea

Donnerstag, 10. April 2008
Hardcorschmalz-Exzess im Chelsea mit Präsentationspanne


Zum ersten Mal konnte der Beweis erbracht werden, dass die Selbst-Schubladisierung des Stimmgewitters – nämlich in die Schublade des ewig gültigen Punkrocks – keine Hochstapelei ist, und auch keine Tiefstapelei. Die Augustin-VokalistInnen bilden, was man spätestens nach dem Chelsea-Auftritt nicht bestreiten kann, bei Live-Gigs eine ideale Ergänzung zu der um Augustin-"Musikarbeiter" Rainer Krispel gruppierten Hardcore-Legende Seven Sioux. Die waren Ende der 80er, Anfang 90er die räudigste Band der Stahlstadt Linz. Als der Punk museal zu werden schien, zerstreuten sich die Bandmitglieder in alle Richtungen. Im Vorjahr haben sie sich wieder gefunden. Im Chelsea waren sie durch Rewolfinger-Akkordeonisten Herbert Zgubic verstärkt, der auch bei der Single-Produktion "Stimmgewitter & Seven Sioux" mit von der Partie war; im Chelsea sollte die rote Vinylscheibe mit dem besten Vinylfoto aus der Geschichte der Schallplatte eigentlich präsentiert werden. Irgendwer hat aber Scheiß gebaut ...

 


Aufnahme (Traun)
& Aftershowparty (Linz)

Samstag, 08. März 2008
... im Studio mit Seven Sioux ...


... das war realy Hardcore. Das Stimmgewitter traf sich mit den Linzer Hardcore-Buben von Seven Sioux im Trauner Brachial-Studio zwecks Aufnahme einer gemeinsamen 7inch Single samt Foto Session. Die Aufgabenstellung war: 2 Songs - "Übers Meer" (Rio Reiser) und "We Are Not The Scared People" (Seven Sioux) - (stimm)gewittermäßig zum Brachial-Sound von Seven Sioux einzusingen. Es sei nur so viel verraten: Die Übung ist gelungen! Das Stimmgewitter überwand sowohl die Studio-Hürde als auch das anschließende Aftershow-Gelage. Bei zweiterem, im direkten Duell mit unseren Linzer Freunden ließ sich sogar eine leichte Überlegenheit des Stimmgewitterrs ausmachen. Übernachtet wurde wieder in unserer Linzer Lieblings-Pension, der KAPU. Das Ergebnis, eine "picture-vinyl-disc", wird am 10. April live im Chelsea präsentiert.






Ja, Panik & Stimmgewitter
@ WUK
Foto: Relli

Donnerstag, 05. März 2008
Krachen mit JA PANIK ...


... bis zum nächsten Exzess! Gastchor Stimmgewitter bei der großen Ja Panik Sause im WUK. Uns war es eine Ehre und im allgemeinen ein gewaltiger Abend!


 



Wienerlied für Piefkes
Foto: Bibi


Dienstag, 12. Februar 2008
"KOID WOAM" Wienerlied für Piefkes

Es geschah vor zwei Jahren. 40 Weiterbildungshungrige besuchten den zweistündigen intensiven Wienerliedkurs, darunter ein Drittel Piefke, das primäre Zielpublikum der Veranstaltung. Im Rahmen des Projekts "Ösis und Piefke – Ein Missverständnis"  hatte der Aktionsradius Wien die Damen und Herren vom Stimmgewitter gebeten, die Coach-Funktion zu übernehmen.
Am 12. Februar 2008 geschah, was geschehen musste: Das Stimmgewitter lud erneut zum Wienerliedkurs für Piefke ein. Diesmal kamen doppelt so viele Leute – darunter allerdings mehr indigene Wienerlied-Fans als ZuhörerInnen aus Germanien. Und auch sonst war einiges anders: Es handelte sich um eine Veranstaltung im Rahmen des Wienerlied-Festivals „koid=woam“, und dem Stimmgewitter standen zwei Gast-Coaches zur Seite: Stefan Weber, der freilich kein einziges der Wienerlieder, die er vorzutragen versuchte, bis zur zweiten Strophe schaffte, und Vincenz Witzlsperger, der einen Vortrag über die Kunst des Kammsingens (nicht: Kammblasen!) hielt. Witzlspergers "Let it be"-Variation "Warum iii?" war es dann auch, was den KursteilnehmerInnen aus dem Stimmgewitter-Programm am besten gefiel. Der Song wurde zur Sprachunterrichtsvorlage des Abends erklärt. Dank der wienerischen Dominanz im Publikum konnte der Kurs nach vier Stunden erfolgreich abgeschlossen werden.

www.aktionsradius.at







Einblicke ins
Foto-Tour-Tagebuch

Fotos:Klaus Hammer


15. - 20. Oktober 2007
"Bekannter als Joe Strummer. Das Stimmgewitter auf Tour . "

Montag, 15. Oktober | Jazzit | Salzburg
Es war uns eine Ehre, mit unserer Schwesternzeitung Apropos gemeinsam deren 10jähriges Jubiläum zu feiern. Erste Verbrüder– und Verschwesterungen gab es schon beim Eintrudeln. Der Auftritt war eine Wucht, nicht zuletzt wegen der tollen Organisation. Bei unserem letzten Lied "Nur ein Bild von dir" kamen auch Michaela, Anja und Louise auf die Bühne, um mitzusingen. Das Jazzit war bummvoll. Und alles, was zu einem Purzltag gehört, war auch da: Menschen in Feierstimmung, Torte, Geschenke, gutes Essen. Noch einmal: Happy birthday!
Dienstag, 16. Oktober | Bierstindl | Innsbruck
Da sich der 2. Tourneetag anscheinend immer als der schwierigste gestaltet, waren wir froh über das empathische Publikum, das uns an diesem Abend erwartete. Wir verhauten einiges. Dank des hinreißenden Publikums schafften wir den Auftritt trotzdem. Wir gingen unbeschadet von der Bühne und haben es auch diesmal nicht geschafft, unseren guten Ruf zu verlieren.
Donnerstag, 18. Oktober | "Gloria Messe" | Dornbirn
Phase 1: 09 Uhr: Revolution
Das Stimmgewitter war der Eröffnungsfunke bei der Gloria Messe, einer Messe für Gottesdienstwaren. Uns und dem Publikum wurde viel abverlangt. Uns, weil wir gar nicht glauben konnten, dass wir um 9 Uhr morgens kommunikations-, geschweige denn singfähig sind. Und dem Publikum, weil es um 9 Uhr morgens zum Revo-Song "Der Revoluzzer" Aufwärmübungen machen musste.
Phase 2: 10 Uhr: Schnulze
Mit dem Song "Kalkutta liegt am Ganges" erreichten die Aufwärmübungen für das Publikum schon einen wesentlich höheren Level. Da wurde geklatscht, gelacht und am Rande des Saales wurde auch getanzt. Und auch wir fühlten uns schon wärmer.
Phase 3: 13 Uhr Verschmelzung von Phase 1 und 2
Wir brachten unser gesamtes Programm. Trotz großer Bühne und großer Entfernung zum Publikum wurde der Eröffnungsfunke zum Flächenbrand. Danke!
Donnerstag, 18. Oktober | Gemeindesaal Düns
Noch immer Donnerstag. Aber da hilft kein Zittern und kein Zaudern, es muss weitergehen und zwar Richtung Düns, wo im Gemeindesaal singen werden. Düns ist die Gemeinde, wo unser Quotenvorarlberger Ossi das Licht der Welt erblickte. Wie viele werden und wer wird aller kommen? Die Lehrerin, der Pfarrer, die erste Liebe, ... Alle sind gekommen! Der Saal ist gerammelt voll. Auftritt entwickelt sich zum Siegeszug! Der Funke zwischen Dünsern und Stimmgewitter ist übergesprungen. Liebe Dünser_innen, ihr seid Spitze!

Freitag, 19. Oktober | "KAPU @ DOKAPI" | Linz

Nach unerwartetem Wintereinbruch und Autobahnstau kommen wir ziemlich erledigt in der KAPU an, wo wir auch schlafen werden. Im Schlafsaal gibt es 9 Betten und in einem davon hat seinerzeit schon Kurt Cobain übernachtet. Naturgemäß behaupten jetzt 9 StimmgewittlerInnen, in Cobains Bett geschlafen zu haben. Wir bewegen uns ins Dokapi (Kunstuni). Das Publikum ist kunststudentisch und jung, kennt weder Joe Strummer noch die hiesigen Hip-Hop-Helden von "Texta". Dafür lernen sie das Stimmgewitter kennen. Nach dem ersten Lied erkämpften wir die Sympathie des Publikums und umgekehrt. Beim letzten Lied löste sich ungeplant unser Band-Transparent von der Wand und deckte das Stimmgewitter zu. Ein gelungener Abgang.
Samstag, 20. Oktober | Stromboli | Hall in Tirol
Ein Kulturcafé wie ein Traum: gute Bar, gute Leute, schönes Ambiente, weiße Rosen, Kerzenlicht und viele Getränkebons. Denn nach anfänglicher doppelter Scheu (unserer und Seitens des Publikums) war abermals unser "Revoluzzer"-Song der Knackpunkt. Wie immer stand das Publikum auf Anweisungen brav auf, um discomäßig mitzutanzen. Nur die Technik beschloss ihre eigene Revolution und verhunzte unsere Musikeinspielung. Nach dem dritten gescheiterten Anlauf - das Publikum stand noch immer voll im Saft der Erwartung - wollten wir den Hut draufhauen. Da revoluzzte das Publikum und bestand auf die Revolution im Discogewand. Und siehe da: die Revolution der Technik, die des Publikums und unsere eigene verschmolzen zu einer einzigen!
(Auszug aus Rikis Tourtagebuch)



10.05.-Sargfabrik

Sargfabrik

Freitag, 05. Oktober 2007
"Benefiz für das Wiener Spendenparlament & Singen für Tina"

Am frühen Abend kamen wir schon singaufgewärmt (Wiener Vorlesungen) in der Sargfabrik an und konnten uns in aller Ruhe dem Soundcheck der "Chornissen" widmen. Zum ersten Mal wurde das Transparent des Fotokünstlers Hans Ringhofer präsentiert. Es enthält die Porträts der Stimmgewittler. Eingeleitet wurde dieser Abend mit dem Frauenchor "Chornissen".
Auftritt: Von der ersten Sekunde an verschmolz das Stimmgewitter mit dem Publikum und umgekehrt. Dieses Gefühl hielt für beide Seiten bis zur letzten Sekunde an. Zum Revosong
"Revoluzzer" standen alle und tanzten, klatschten, tobten, lachten. Hans Ringhofer hatte gegen uns und das Publikum keine Chance. Er musste auf die Bühne, um unseren Dank für das Transparent entgegenzunehmen. Wie schon erwähnt wurde dieses Konzert unserer Tina gewidmet, die am 13. September des Jahres verstarb. Zum ersten Mal wurde uns richtig bewusst, wie sehr sie uns bei einem Auftritt fehlte und wie sehr sie uns bei jedem weiteren Auftritt fehlen wird. Ihre Blicke, die man während des Singens fand, das gemeinsame Bier nach dem Auftritt, ihr Engagement und ihre Empathie, ihre konstruktiven Kritiken, das Lob für uns, an dem sie nie sparte, und nicht zuletzt ihr Lächeln.
www.sargfabrik.at
www.spendenparlament.at

 

09.01.-Volkstimmefest

Volksstimmefest

Samstag, 01. September 2007
"Volksstimmefest"


Die KPÖ muss die schlaueste aller kommunistischen Parteien sein. Eine ultrarechte Wochenzeitung recherchierte kürzlich, die Volksstimme, das Zentralorgan der KPÖ, sei nicht tot, sondern lebe in Gestalt des Augustin weiter.
Hier die authentische Version der KPÖ-Augustin-Beziehungen: Am Volkstimmefest des Jahres 2000, in der Nacht von Samstag auf Sonntag, wurde in nicht mehr fahrtauglichem Zustand beim gemeinsamen Singen deutscher Schlager die zukunftsträchtige Idee geboren, mit gesangesfreudigen AugustinverkäuferInnen zumindest einen Gesangsverein, wenn nicht einen Chor zu gründen. Der von der Idee rasch zur Wirklichkeit katapultierte Klangkörper huldigt inzwischen längst nicht nur dem Schlager, sondern nach dem Prinzip fifty-fifty auch den Liedern der Revolution. Umso bemerkenswerter, dass das Volksstimmefest-Management dem Stimmgewitter erst im siebenten Jahr ermöglichte, am Geburtsort der Gründungsidee ein Konzert zu geben. Moderator Mario konnte sich eine Bemerkung nicht verkneifen: Eine
"revolutionäre" Partei, die jahrelang die Bedeutung des Stimmgewitters für die Revolution übersehen habe, dürfe sich über ihr Abschneiden bei den Wahlen nicht wundern. Das – trotz Regen - zahlreich erschienene Publikum fühlte sich nicht als Adressat dieser kleinen Kritik – und feierte die verspätete Stimmgewitter-Premiere auf der roten Jesuitenwiese.
www.volksstimmefest.at



Lange Nacht der Kirchen
@ Votivkirche
Foto: Wilhelm Markom

Freitag, 1. Juni 2007
Himmlische Revolte
Kein "Kitsch & Revo" bei Langen Nacht der Kirchen


Da half kein Bitten und kein Flehen – wenn der Herrgott net wü, dann geht in seinem irdischen Haus gar nix ... so geschehen bei der Langen Nacht der Kirchen in der Votivkirche. Siegessicher wollte das Stimmgewitter ein bissl revolutionäres Liedgut ertönen zu lassen, rechnete aber nicht mit dem Chef des Hauses. Die Töne verirrten sich im Labyrinth des Gotteshauses, die Engel – ganz mutig in Guerilla-Taktik - fingen die nacheilenden Stimmen ein und so ging die Mission "Kitsch & Revo" ordentlich in die Hosen. Aber kämpferisch und nicht zur Kapitulation bereit, stand auf einmal Plan B am Programm und so wechselte man flott vom "Solidaritätslied" zu "Rote Lippen" und dem ganzen a cappella-Programm aus der Frühphase des Stimmgewitters. Dem Herrgott gefiel's, das Publikum dankte mit großzügigem Applaus.
www.langenachtderkirchen.at

 




«Kiwi Festival» @ Wiesen
Fotos: Miggl Pictures


Samstag, 19. Mai 2007
Kitsch & Revo im Erdbeerland - KIWI Festival in Wiesen


Vorwärts, und nicht vergessen ... Vergessen, das geht nicht. War es doch die erste Open-Air-Festival-Erfahrung für das 9-köpfige Chormonster Stimmgewitter. Und noch dazu vor einem Publikum, das bereits als Kinder der Kinder der ChorsängerInnen durchgehen würden. Geboten wurde die Hausmarke Hardcoreschmalz von Kitsch (Unter fremden Sternen) bis Revo (Solidaritätslied). Und dann das große Kunststück: Alles tanzt, von sechzehn plus (vor der Bühne) bis sechsundsechzig minus (auf der Bühne). Da geht das Herz auf.
Die Verantwortung für diesen Triumph übernahm der nach einem flugunfähigen Vogel benannte Kulturverein KIWI. Das Team hatte sich die Aufgabe gestellt, ein Benefiz Festival zugunsten des Augustin auf die Beine zu stellen. Ihren ersten Unterstützter fanden sie in Urgestein Franz Bogner, der sein Gelände zur Verfügung stellte und die Sache nahm ihren Lauf.
10 Bands, von 15.00 Uhr am Nachmittag bis spät in den darauffolgenden Morgen, rockten 550 Besucher. Eine unvergessliche Nacht. Das Stimmgewitter dankt. In diesen Sinne: Vorwärts, wir sind hungrig, her mit den kleinen Festivals!

KIWI | Benefizfestival zugunsten der Straßenzeitung Augustin
u.a. mit Benjie, Mieze Medusa, Rokkitäthti,...
www.verein-kiwi.at

 



Ein Tänzchen
im Rumpf @ Badeschiff


Dienstag, 16.1.2007
Tänzchen unter Wasser - Taktlos, aber nicht ganz daneben

Untergetaucht aber nicht untergegangen sind die Stimmgewittler am Badeschiff am Donaukanal, in dessen Rumpf die Gastgeber Doris Knecht, Zita Bereuter und Christian Schachinger luden. Der Beginn war - "oba ob heit kennts mi sowieso olle am oasch lecken" - TAKTLOS (beim Stimmgewitter auch musikalisch groß geschrieben): damit erklärte der Kapellmeister den anfänglichen Seitensprung in die gebenedeiten Gewässer der Kollegen aus Kalksburg. Nicht ganz so brutal daneben gings dann weiter, garstig kitschig und lieblich revolutionär und vor lauter Freude wagte man auch ein Tänzchen auf der Bühne. Das Resümee: Stimmgewitter ist tiefseetauglich! Allerhand!


Backstage @
«Willkommen Österreich»

Mittwoch, 20.12.2006
Willkommen Österreich

Wer hätte sich gedacht, dass im ORF in Zeiten wie diesen der Name "Volksstimmefest" in den Mund genommen wird? Kleine Regieüberschreitung des Stimmgewitters als Gast bei "Willkommen Österreich", denn auch bei der Entstehungs-Geschichte darf niemals geschwindelt werden. Und die Geschichtsschreibung des Stimmgewitters begann nun mal wenn auch als Schnapsidee im wahrsten Sinn am "Volksstimmefest" anno 2000. 6 Jahre später trifft man die Hardcore-Schmalz-VokalistInnen der subversiven Art also auf der anderen Seite beim Establishment wieder? Ein Schicksal wie das vieler Alt-68er? Keineswegs, denn allein das namedropping war diesen Seitensprung wert. Aber ehrlicherweise natürlich auch die hohen Einschaltquoten, der CD-Vertrieb bedankt sich mit einem herzlichen "Rotfront".

 


CD-Präsentation «Kitsch & Revo»
@ Szene Wien

Foto: M. Blaszczuk

Mittwoch, 13.12.2006
Weiße Rosen, rote Fahnen
CD-Präsentation "kitsch & revo"

Berauschende Stimmung in der Szene Wien: Schaukelnde Herzen bei sehnsüchtigen Seemannsliedern, schwellende Leidenschaft bei auferstehendem Revolutionsliedgut. Das neue Programm der Süßwassermatrosen mit geöffneten Fäusten beziehungsweise der Lumpenproletarier mit geballten Herzen ist ein Superlativ der Kontroverse. Lieder wie „Weiße Rosen aus Athen“, ehrfürchtig und leidenschaftlich interpretiert mit Fritz Ostermayer, „Die Arbeiter von Wien“ innovativ mit Sofa Surfer/Slow Club/I-Wolf Wolfgang Schlögl am Akkordeon in Marsch gesetzt, oder wie „Kalkutta liegt am Ganges“ mit einem Hauch von russischem Pathos und dennoch entschmalzt und entwaffnet vom Duo Soyka & Stirner, und nicht zuletzt „Unter dem Pflaster“ mit der betörenden Elektrizität einer Bernadette La Hengst, die übrigens extra aus Berlin angereist kam, gingen quasi Hand in Hand auf die Bühne und schnurstracks in die Herzen des Publikums. Mit den weiteren Gästen wie Beautiful Kantine Band, DaHirsch und Michi Scheed, Ja Panik und Die Strottern kann der Abend nicht nur mit „ungeheuer viel unterschiedliche Musik“ (Zitat Rainer Krispel, der übrigens die Veranstaltung unorthodox dafür umso revolutionärer auf den Punkt moderierte), sondern mit einem weiteren Superlativ aufwarten: Wenn Ja Panik und das Stimmgewitter gemeinsam auf der Bühne stehen ist das ein generationsüberschreitendes Ereignis mit einem Altersunterschied von bis zu 44 Jahren – das gibt’s sonst nur im Kirchenchor.

PS: Ein herzliches Dankeschön an alle KünstlerInnen und an die Szene Wien und ihr Superteam!

 

Bernadette La Hengst
& Stimmgewitter @ Fluc


30.09.2006
"Revoluzzen mit dem Stimmgewitter"
- Bernadette La Hengst aus Berlin

Im Rahmen des feministischen Musikfestivals "Rampenfiber" gastierte Bernadette La Hengst (www.lahengst.de) im Fluc am Wiener Praterstern. Die Wahlberlinerin begeisterte mit ihrer Live-Performance zum aktuellen Album "La Beat" und riss abseits der Bühne gemeinsam mit Teilen des Stimmgewitters im übertragenen Sinne "Steine aus dem Sand". Um "den Strand" zu finden, wie es ein Revo-Klassiker der Frauenband Schneewittchen aus den späten 70ern verspricht - "Unterm Plaster liegt der Strand". Gemeinsam will man die Nummer entstauben und für die Jetztzeit auffrisieren.



Stimmgewitter
& Bassena Boyz
@ Kongressaus Wien

28.01.06
Vorausscheidung Protestsongcontest 06:

Wieder nicht unter den Großen 10

"Protest kann nicht perfekt sein" ... Juroren auch nicht: Die zehn begehrten Tickets fürs Finale des "ProtestSongContest 2006" sind vergeben - Um einige "Verlierer" ist's bitter schade. Die Zehner-Auswahl ist nicht die schlechteste, dennoch bleibt ein bisschen Traurigkeit: Kein Punk-Rock der Marke "Tote Hosen" mit noch viel mehr toten Weihnachtsmännern (Christoph & die Kirchturmspitzen). Und: Wieder kein Stimmgewitter im Finale. Der bereits zum dritten Mal gescheiterte Obdachlosenchor hätte es sich mit Unterstützung der Bassena Boyz dieses Jahr endlich verdient.
(derStandard.at)